Wer geistert so spät noch über des Rheinlands Schienen?
Schafft bei den Menschen sich wundernde Mienen?
Mein Kind, du weißt, das ist der Schienengeist,
der niemals schläft und immer wacht,
auf der Suche nach Liebe Glück und Macht.
den Rhein hinauf, den Rhein hinab,
Nie findet er sein Grab.
Muß immer weiter noch fahren,
noch hunderte von Jahren
darf nie verweilen
noch für tausende von Meilen.
Er taucht in keinem Fahrplan auf,
Fortwährend ist seines Zuges Lauf
von Kohlscheid über Aachen ist er gefahren
dies´ Glück ging unter von nicht allzulangen Jahren
In Köln konnte man ihn sehn, ließ den Dom beiseite stehn.
Immer weiter wummerte der Ölverbrenner
niemals leerte sich der Tender
Fast dreitausend PS wirkten auf die Zylinder
die im Dreiklang fuhren durch den Winter
Schwarzer Stahl, von weißen Flocken umtost
niemand hat den Schienengeist liebkost.
Klingt ein bisschen nach dem Geist eines Deportationszuges.
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