Sonntag, 28. November 2010

Die Grünen in Hamburg

Bevor die „politische Linke" anfängt zu jubeln "hach... da haben welche von uns (hier: die Grünen) es der bösen CDU gezeigt" : ich finde das Verhalten der Grünen in Hamburg für unverantwortlich. Wenn man sich als demokratische Partei freiwillig an einer Regierungskoalition beteiligt, dann hat man auch gefälligst den Wählerwillen zu erfüllen und in der Verantwortung zu bleiben - solange bis das Mandat endet. Vorzeitige Koalitionsauflösungen, respektive Rückzüge aus der Regoerungsverantwortung hat es schon vorher gegeben - der von mir wenig geschätzte Gerhard Schröder konnte seinerzeit wenigstens auf eine Wahlniederlage der SPD in NRW verweisen. Aber etwas vergleichbares ist bei den Grünen nicht der Fall, im Gegenteil: die Hedonistentruppe um Roth, Künast & Co befindet sich derzeit auf einem größeneahnsinnigen Höhenflug, der sie glauben macht, sich sogar aus einer funktionierenden Landesregierung zurückzuziehen. Wo kommen wir hin, wenn Parteien anfangen, aufgrund von Umfragehochs sich das Recht herausnehmen, mit dem Wählervotum (der Volkssouverän!) nach gut dünken zu verfahren? Den derueitigen Trend "weg von der Volkspartei - hin zu den hippen Grünen" ist auf Dauer gefährlich für Gesellschaft und Staat. Denn leider ist das Leben kein toleranter Ponyhof - auch wenn Grüne Politik uns das vermitteln will und leider sehr viele Menschen diesem Trugschluß zur Zeit auf den Leim gehen. Die SPD hingegen wäre gut beraten, wenn sie momentan eone gewisse vorsichtige Distanz wahren würde - den "alternativen (linken) Populismus" können gern andere gestalten!

PS: dieser Kommentar bietet noch keine Ansätze, wie die SPD wieder in die Gänge kommt, lediglich nur einen Verweis, wie man es eben NICHT machen sollte...!


- Posted using BlogPress from my iPhone

2 Kommentare:

  1. Schön zu sehen, dass du keinerlei Argumente brauchst um deinen schwarzen Thesen hier zu äußern... das nennt man wohl Toleranz.

    AntwortenLöschen
  2. Schwarze Thesen? Ich bitte dich...
    Wenn ich gegen alles und jeden tolerant wäre, wär ich ja bei den Grünen. Diese Haltung macht mich ja noch nicht zu einem CDUler...
    Im Übrigen ging es auch nicht um Argumente, sondern um meine Meinung. Der ewige "Durst" nach Argumenten und der ewige "Hunger" nach Diskurs, zumindest in diesen grundlegenden Dingen, ist überflüssig und macht die Welt auch nicht besser - sondern ist höchstens dazu geeignet, das sich unsere Partei weiter nur mit sich selbst beschäftigt, anstatt wieder anBoden zu gewinnen.

    AntwortenLöschen